| 1. Deutsche Downhill-Meisterschaft 1993 |
"Erster nationaler Wettkampf der „Radsport-Neuheit“ in der Bundesrepublik." Anfang der 90er Jahre war das Mountainbike ein vergleichsweise junges Sportgerät, welches sich erst im vorigen Jahrzehnt durchzusetzen begann. Heute nicht mehr wegzudenken, musste sich der Sport damals zunächst finden. Dementsprechend gab es schnell auch unterschiedliche Disziplinen. Neben dem klassischen Rundstreckenrennen, welches mehr und mehr zur starken Konkurrenz für die Querfeldeinrennen wurde, kam aus dem Mutterland des MTBs, den USA, auch das Downhillrennen nach Deutschland, wo 1992 dann die ersten Rennen gefahren wurden. Die Strecke führte über 5,1 km vom Mayener Stadtteil Kürrenberg bis ins Nettetalstadion. Knapp 300 Höhenmeter Gefälle wies diese Piste auf, was allerdings für die Teilnehmer nicht bedeutete, dass allein die Schwerkraft sie schnellstmöglich ins Ziel bringt. In einigen flacheren Passagen mussten die Sportler das Tempo mit enormem Kraftaufwand hoch halten. Die Strecke würde heutigen Ansprüchen an ein Downhill-Rennen in keiner Weise mehr genügen und schon damals gab es im Vorfeld der Veranstaltung nach einigen Trainingsläufen Beschwerden von einigen Topfahrern, wie Hartmut Bölts (Deutscher Meister Straße), über den ihrer Meinung nach zu leichten Kurs und die fehlenden technischen Abschnitte. Wir konnten leider keine Ergebnislisten mehr finden und würden uns daher freuen, wenn jemand Angaben dazu machen könnte. So konnten wir bislang nur in Erfahrung bringen, dass Regina Marunde die Frauenkonkurrenz für sich entscheiden konnte und Hedda zu Putlitz bei den Frauen sowie Ralph Berner bei den Herren den Grundig Top-Ten-Cup 1993 gewinnen konnten.
"Bilder zur Deutschen Downhill-Meisterschaft" (#29)
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