index

Sonstige Rennrad-Touren

Neben den jährlichen Touren finden weitere Rennrad-Ausfahrten meist spontan statt, so auch die Tour zum Saisonabschluss 2011 sowie ein Tagesausflug in die Ardennen 2011.

Saisonabschlussfahrt 2011

abschluss2011

Im Stil der jährlich stattfindenden Specktour, dem Saisonauftakt im Frühjahr, sollte 2011 erstmals auch ein gemeinsamer Saisonabschluss auf dem Rennrad stattfinden. Ende September traf sich hierzu eine größere Gruppe bei optimalen Wetterbedingungen zu einer kleinen Runde durch die Region. Über Mendig und Nickenich ging es nach Andernach zu einer kurzen Einkehr im Biergarten am Rheinufer und wenig später über den Vulkanpark-Radweg zurück nach Mayen. Zum Dank für die gute Unterstützung stattete man zwischendurch den beiden Sponsoren Eifelpower-Bikes und Daub Transporte einen Besuch ab und schoss einige schöne Sponsorenfotos.


Ardennen-Tour 2011

ardennen2011

Seit unserer ersten Teilnahme am Flèche Wallone 2008 und den Folgejahren waren wir fasziniert von der belgischen Mittelgebirgslandschaft und den aus weiteren Frühjahrsklassikern wie der "Doyenne" berühmt berüchtigten, extrem steilen "Côtes" in der Region Wallonien.

Als uns unser ehemaliges Vereinsmitglied Josef dann von seiner Tour erzählte, die vom nicht weit entfernten und damit schnell erreichbaren Stadtkyll nahe der belgischen Grenze zu eben jenen Anstiegen führte, waren wir sofort Feuer und Flamme, diese Tour einmal selbst durchzuführen. So nutzten wir Mitte Mai 2011 einen günstigen Wochentag, um uns zu viert auf den Weg in Richtung Belgien zu machen. Das schwül-heiße Wetter der vorangegangenen Tage wurde glücklicherweise durch die Regenschauer und Gewitter am Vorabend heruntergekühlt, mit Temperaturen um die 20°C hatten wir nahezu optimale Bedingungen für unser Vorhaben erwischt. ardennen1Wie damals Josef starteten wir morgens im Ort Stadtkyll und überfuhren bereits nach wenigen Kilometern nahe Berferath die belgische Grenze. Über Berg und Tal führte unsere Route durch die wellige Ardennenlandschaft. Vorbei an kleinen, idyllischen Dörfern viel uns der zunehmend typisch belgische Baustil der Häuser und Kirchen auf.

Noch relativ frisch trafen wir am frühen Mittag in Stavelot ein und fuhren auf holprigem Kopfsteinpflaster durch die historische Altstadt. Am Ortsausgang stellte sich uns sogleich und etwas plötzlich der erste der anvisierten "Ardennen-Riesen" in den Weg, der bis zu 20% steile "Côte de Stockeu". Den Puls in extreme Höhen treibend wuchteten wir uns die steilen Rampen hinauf und hielten auf halber Höhe kurz für ein Foto am Denkmal zu Ehren von Eddy Merckx. Nach Erreichen des Hochpunkts folgte eine flotte Abfahrt nach Wanneranval und sogleich die nächste Steilrampe mit dem "Côte de Wanne". Auch dieses schweißtreibende Hindernis ließen wir bald hinter uns und genossen auf den Spuren des "Flèche" kurzweilige Erholung in der Abfahrt nach Trois-Ponts. Unmittelbar nach Ortsausgang ging die Schinderei dann munter weiter, am sehr steilen "Thier de Coo" war ein weiteres Mal richtig "beißen" angesagt. ardennen2Wieder vorbei an Stavelot ließen uns wenig später auch die weiteren Anstiege "Côte d'Amermont" und "Côte de la Haute-Levée" keine Gnade. Ab hier war es dann aber mit den richtig steilen Anstiegen zu Ende und es folgte eine längere Fahrt über die Höhen des „Naturpark Hohes Venn“. Weit und breit gab es hier nur eine Straße, die schier endlos durch den Park führte. Da langsam aber sicher unser Wasservorrat in den Flaschen zur Neige ging und weit und breit keine Ortschaft in Sicht war, fuhren wir schnellstmöglich und mit mulmigem Gefühl im Bauch weiter. Nur am höchsten Punkt Belgiens, der 694 m hohen Botrange, war ein weiterer Fotostop selbstverständlich fällig. Durstig und ausgehungert vielen wir nachmittags in Sourbrodt über die erstbeste Tankstelle her und füllten unsere leeren Energiespeicher mit allerhand belgischen Köstlichkeiten, bevor es dann mit Tempo abschüssig weiter zur deutschen Grenze nach Kaltenherberg ging. Zum Ende unserer rundum gelungenen Tour statteten wir noch der Oleftalsperre einen Besuch ab und erreichten schließlich über die letzten kleineren Hügel unseren Ausgangspunkt. Fazit: Josefs Idee und deren Nachahmung waren goldrichtig. Die Ardennen sind dank ihrer guten Erreichbarkeit immer wieder einen Besuch wert und werden sicher nicht zum letzten Mal unser Ziel gewesen sein.

Martin Schäfer

Aktuelle Termine

> hier mehr


Weitere Rennradtouren

Mendig-Budel

> hier mehr

Specktour

> hier mehr


Sponsoren

> hier mehr