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Historie - 1989

"Im Wiegetritt über die Alpen bis zur heiligen Stadt"

Mayen, Straßburg, St. Gotthard-Pass, Pisa, Rom – dies war eine Auswahl von Stationen der zehntägigen, insgesamt 1700 Kilometer umfassenden Etappenfahrt des Radsportclubs im Sommer 1989.

Angefangen hatte alles mit der fixen Idee von Dieter Knopp und Rolf Schumacher, einen Bekannten in Rom zu besuchen - natürlich mit dem Fahrrad. Nach der erfolgreichen 4-Tagestour durch die Eifel zwei Jahre zuvor waren einige Vereinsmitglieder sogleich Feuer und Flamme für die Idee und beim nächsten Clubabend war die Tour schon „beschlossene Sache“. 1989romSo machten sich an einem Samstagmorgen Anfang Juli 8 Männer und 2 Frauen im Alter von 20 bis 52 Jahren auf den Weg in die Italienische Hauptstadt. Mit dabei war auch Vereinsmaskottchen und ständiger Begleiter „Dackel Jonas“, der mit seinem Kopftuch Platz im Rucksack von Ehepaar Knopp fand. In den folgenden anderthalb Wochen wollte man täglich ca. 170 km zurücklegen und bis zu 10 Stunden im Sattel sitzen. Da die Fahrt als „Urlaubstour“ und nicht als Rennen geplant war, viel das Tempo mit 25 km/h eher gemütlich aus.  

Die erste Etappe der von Walter Sesterhenn und H. Helland geplanten Route führte zunächst an die Mosel und dann über den Hunsrück bis nach Maikammer an der Weinstraße. Am folgenden Sonntag ging es dann über das elsässische Straßburg zum Tagesziel Riegel am Kaiserstuhl. Hinter dem Nationalpark Südschwarzwald überquerten die Sportler am dritten Tag die Schweizer Grenze und machten Quartier in Lenzburg. Auf dem fünften Abschnitt folgte nach einer einfachen Route am Vortag der mühevolle Anstieg zum berühmten St. Gotthardpass mit Tagesziel Andermatt, ebenfalls Station einer Alpentour rund 20 Jahre später.

Nach der Überquerung des Hochgebirges ging es weiter auf italienischem Boden in Richtung Sesto Calende am Lago Maggiore und durch Ligurien bis ans Mittelmeer nach Genua. Auf den letzten Teilstücken in der Toskana standen noch Massa sowie der „Schiefe Turm“ in Pisa als Stationen auf dem Programm, bevor man schließlich das Tourziel Rom erreichte. Nach der Ankunft in der historischen Landeshauptstadt folgte selbstverständlich der gemeinsame Besuch der zahlreichen Sehenswürdigkeiten wie dem Petersdom, Kolosseum und Forum Romanum.

Ganz und gar gemütlich ging es dann auf dem Rückweg zu, wo man die Zweiräder in den „Materialwagen“ bzw. gemieteten Kleinbus verfrachtete und mit Motorkraft die Heimfahrt antrat.

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