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Großer Osterpreis Ahrweiler

09.04.2012 - Aaron de la Haye und weitere RSC-Fahrer in Ahrweiler auf dem Podest

Trotz einer Erkältung, die meine Leistung schon seit mehreren Wochen beeinträchtigte, stand ich am Ostermontag früh auf. Um in Ahrweiler am Start zu stehen (oder auch nicht!?). Für diese Uhrzeit waren nur sehr wenige Autos auf den Straßen und ich bereitete mich während der Fahrt mental auf das Rennen vor. 12ahrweiler1Mit der Ruhe des anbrechenden Tages und dem Geschmack von Pesto mit Nudeln, einem Feeling das ich liebe, gelangten wir nach Ahrweiler. Kurze Zeit später saß ich schon in Radsachen und Lizenz im Trikot auf meinem Rad, das mein Vater in der Zwischenzeit zusammengebaut hatte. Während  der Anmeldung sah ich mir die Starterliste der U15-Klasse durch und wusste nun auch, dass nur 20 Km zu fahren waren. Da ich noch nicht auf die Strecke konnte, fuhr ich noch mal zu meinem Vater und ließ mir die Startnummer ans Trikot anbringen.

Als ich nun wieder an der Strecke stand, sah ich noch den Zielsprint der Senioren 1 und durfte nun die freie Strecke abfahren. Die Zweikilometerrunde war nass, hatte nur vier normale Kurven und war brettflach. Bei der zweiten Rundenabfahrt suchte ich mir schon meine Linie. Als ich ein paar Minuten später auf der Rolle saß merkte ich bei den Sprints schon, das ich keine Kraft hatte, denn nach 9 Sekunden ging nix mehr. Ich stieg jedoch erst 7 Minuten vor dem Start von der Rolle. 12ahrweiler2Noch Schnellspanner und Hinterrad wechseln und dann Nichts wie zum Start. Jedoch als ich auf die Zielgerade rollte war niemand mehr zusehen. Ich Trottel hatte in meinem ersten Lizenzrennen (Straße) den Start verpasst. Nun bolzte ich mich wie ein Tier in die ersten drei Runden wieder ran und riss direkt aus. Nun schoss ich in der vierten Runde als erster über die Linie und wurde von Vereinskameraden klasse angefeuert. Leider verließ mich nun die Kraft. So das drei andere Fahrer, darunter Julius Molinski, aufschlossen und so fuhren wir gemeinsam. Im Zielsprint zogen jedoch alle vorbei. Ich landete deprimiert auf den vierten Rang. Julius sagte zu mir: “Wo kommt der denn jetzt her“ und er war nicht der Letzte, dem ich die Angelegenheit mit hochrotem Kopf  schilderte.

Die Siegerehrung freute mich trotzdem, da Julius das Rennen gewonnen hatte. Das Beste kam aus meiner Sicht aber noch für mich, als meine Trainer Alwin Hallfell und Kurt Werheit zu mir kamen und meinten, ich sollte aufs Podest. Ich dachte, die wollen mich… aber was mir mein Trainer schon direkt nach dem Schlussprint gesagt hatte war so ungefähr wie die doch ermunternden Worte: “Was war mit dem Start? Trotzdem toll gefahren, hätte ich nicht gedacht und du bist Vize-Rheinlandmeister.“ Also stieg ich rechts von Julius vollig fertig aufs Podest und wir bekamen von Kurt Werheit die Medallien für die Bezirks- und Rheinlandmeisterschaft umgehängt.

Aaron de la Haye

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