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Duathlon Eschweiler

15.04.2012 - Martin Reis erprobt sich auf ungewohntem Terrain.

Ausdauerveranstaltungen, bei denen mehrere Disziplinen kombiniert werden, seien es Duathlon, Triathlon oder andere, faszinieren mich seit jeher. Daher versuche ich mich immer mal wieder bei solchen Wettbewerben. Es ist eine Sache, diese Disziplinen für sich betrachtet (mehr schlecht als recht) zu beherrschen, eine ganz andere aber, sie in einem Wettkampf zu vereinigen.

Auch wenn ich zum 3. Dachser-Duathlon bei Eschweiler in der Nähe von Düren alleine aufbrach, war ich doch nicht der einzige RSCler, der an diesem Tag einen Duathlon bestritt. 12deschweilerKnapp 400 Kilometer südöstlich startete Martin Schäfer in Ansbach zu seinem Duathlondebüt. Angesichts der kurzen Distanzen von 5,4 km Laufen – 21 km Radfahren – 3,6 km Laufen fürchtete ich weder die mögliche Beeinträchtigung durch die Vorbelastung (200er-Brevet mit Max und Paolo), noch die schlechten Wetterbedingungen (beim Start 5°C und Nieselregen).

Trotzdem ging ich die Sache defensiv an und startete (zwar im schnelleren Starterfeld) ganz hinten. Beim ersten Laufabschnitt brauchte ich etwas, bis die Muskulatur locker wurde und ich mich weiter nach vorne arbeiten konnte. Der Wechsel lief glatt, wenn auch nicht sehr schnell. Während des nun folgenden Radabschnitts fühlte ich mich gelegentlich wie Zeitfahrweltmeister Tony Martin, nur um mich beim abschließenden Laufen wieder wie Martin Reis zu fühlen. Der Vergleich rührt daher, dass ich aufgrund der schlechten Laufzeit mich nun im hinteren Teil des Feldes befand und dort wohl unter den besten Radfahrern war. Während der gesamten Radstrecke überholte ich nun ständig (teils mit deutlichem Geschwindigkeitsüberschuss) Konkurrenten. Ich schätze mal mindestens 50. Doch nach dem erneuten Wechsel kehrte sich das Gefühl genau um. Ich kam zunächst überhaupt nicht in Tritt und verlor direkt wieder einige Positionen, bis ich mich zum Ende stabilisieren konnte und für den letzten Kilometer hinter einen schnelleren Läufer klemmte.

Mit der Endzeit von 1:20:19 Std. bin ich zufrieden. Die unterschiedliche Wahrnehmung während des Wettkampfs lässt sich auch gut an den Platzierungen für die Einzeldisziplinen ablesen: 1. Lauf 131. / 1. Wechsel / Radfahren 31. / 2. Wechsel / 2. Lauf 102. Insgesamt ergibt das Platz 83 on etwas über 300 Startern.

Martin Reis

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