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Großer Preis Südliche Weinstraße Roschbach

01.07.2012 - Ein herausragender 4. Platz belohnt starke Leistung von Max

Dass ich heute meine 2. Platzierung fahren würde, kam mir überhaupt nicht in den Sinn. Das Wetter war mies und ich übermüdet, schließlich saßen wir seit 05:15 Uhr im Auto auf dem Weg nach Roschbach, in der Nähe von Landau.

Naja egal, angemeldet waren wir ja schon, da konnte man auch mal gucken, was geht. Ich saß auf dem Rad mit Martin Reis und wir fuhren die Strecke ab, der Regen trübte die Stimmung. 12roschbach1Es war ein 6,5km langer Rundkurs, mit einem kleinen Anstieg zum Ziel, mehreren längeren Geraden und engen Kurven, deren Schwierigkeitsgrad deutlich erhöht ist, aufgrund der Nässe und vielen Kanaldeckeln. Er sollte 10-mal absolviert werden.

Start! Die schätzungsweise 100 Fahrer stellten sich also auch dem Sauwetter und dem Rennen. Ich hielt mich weit vorne im Feld auf, da hinter den Kurven ständig Einerreihe gefahren wurde und mir das zu anstrengend war. Da gebe ich doch lieber selbst das Tempo vor und muss halt ständig meine Position behaupten. Jede Runde lockte mit Prämien: ungerade diverse Weinprämien und gerade Geldprämien. Früh im Rennen setzte sich eine Spitzengruppe ab und somit erübrigte sich das Sprinten um die Prämien. Das miese Wetter bekammen hauptsächlich 4 Fahrer zu spüren, die auf dem nassen Untergrund ausrutschten und stürzten. Glücklicherweise passierte Martin und mir im gesamten Rennen nichts.

Zwei Runden vor Schluss überholte mich Martin. Ich wunderte mich, da ich ihn außerhalb des Hauptfeldes vermutete. „Super! Mit dem kann ich ausreißen, auf der Geraden drücken liegt ihm ja“. Martin wollte aber nicht, da er sich keine Chancen ausrechnete. Ich probierte es und riss mit zwei weiteren Fahrern aus, in der Hoffnung, die Spitzengruppe einzuholen. Wenig später erreichten wir die Gruppe und erhöhten schlagartig deren Tempo. Nur ein Fahrer der Spitzengruppe konnte unser Tempo halten und so ergab sich eine neue Spitzengruppe, bestehend aus 4 Fahrern.

Ich fühlte mich fit und hatte Angst, dass das Hauptfeld uns einholt. Die Jagd begann. 12roschbach2Wir wechselten uns ab, wobei ich schnell merkte, dass meine Beine wohl noch besser sind. Ich leistete viel Führungsarbeit, denn in der Gruppe 4. werden ist immer noch besser, als vom Hauptfeld wieder eingeholt zu werden, da die Kräfte dann verbraucht sind und es zu einem Sprint kommen würde. So schafften wir es, bis zum Ziel durchzuhalten, wobei ich nicht mehr mit sprintete, da die Beine einfach leer waren.

Aber genial! Ein vierter Platz und eine Prämie brachten mir 35 Euro und drei Flaschen Wein ein, welche allerdings meine Eltern genießen dürfen. Martin erreichte das Ziel im Hauptfeld, wobei er in der letzten Runde einen Platten bekam, welcher jedwede Sprintaktivitäten ruinierte. Doch auch er war sehr zufrieden und berichtete, dass es ihm sehr leicht fiel, Löcher zu zufahren und dass er keine Probleme hatte, im Feld zu bleiben.

Nächsten Freitag werde ich mein nächstes Rennen in Betzdorf fahren und Samstag dann versuchen, die Spitzengruppe bei unserem Klassiker Mendig–Budel zu halten.

Max Göke

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