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Aufstieg in die B-Klasse

14.07.2013 - Max Göke über seine bisherige Saison und den Aufstieg in die höhere Amateurklasse in Lebach.

Mit der Beendigung der Saison 2012 und meinen 4 aufstiegsrelevanten Platzierungen war das Ziel für die Saison 2013 klar: Das C muss durch ein B ersetzt werden. Mit effektivem Wintertraining und einem guten Aufbau im Frühjahr startete ich sehr zuversichtlich in die ersten Rennen. Das Resultat war allerdings ernüchternd, da ich trotz sehr aktiver Fahrweise nicht wie gewohnt vorne landete und die Gruppen immer verpasste. Jedoch ließ ich mich nicht entmutigen und fuhr in Offenbach meine erste Platzierung ein.

Es war ein sehr schwieriges und teilnehmerstarkes Feld, wodurch die Freude besonders groß war. Ist der Stein einmal ins Rollen gebracht, dann rollt er, wie es sich noch bewahrheiten sollte. 13bklasseDie folgenden Rennen wurden weiterhin aggressiv angegangen und die Form stieg. So erwischte ich in Düsseldorf und Homburg erneut die Ausreißergruppen und erhöhte auf 3 Platzierungen. In Kirchheim-Bolanden in der Pfalz, bei welchem ich letztes Jahr meine erste Platzierung erfuhr, konnte ich den Hauptfeldsprint als 2. beenden und wurde somit Sechster. Jetzt fehlte mir lediglich eine Platzierung und das nächste anstehende Rennen sollte Lebach im Saarland werden, bekannt für ein eher mäßig besetztes Teilnehmerfeld, ganz entgegen meiner bisherigen Gewohnheiten dieses Jahr, denn bei meinen ganzen anderen bestrittenen Rennen handelte es sich um schwierige C, oder auch um höherklassige Rennen.

In Lebach startete mein Kommilitone David Nothnagel mit mir zusammen. Da er ein guter Sprinter ist und auch sonst sehr stark, setzten wir uns eher spaßeshalber das Ziel, dass ich mit einer Platzierung aufsteige und er mit einem Sieg, hatte er ja noch keine Platzierung dieses Jahr eingefahren. Das Rennen verlief an sich sehr ruhig, ab und an startete ich Ausreißversuche, unter anderem auch mit Julian Biefang, wurde jedoch immer wieder eingefangen. 25km vor Schluss bildete sich eine 10er Gruppe und es bestand keine Gefahr, von dem kleinen Rest des Feldes eingeholt zu werden. Zu meiner Freude war David mit von der Partie und die Platzierung unter den Top 10 war sicher. So konnte ich mich voll in seine Dienste stellen und arbeitete für David und gegen die häufigen Ausreißversuche der anderen aus der Gruppe. Auch auf Prämien konnte ich von nun an fahren und holte hiervon ebenfalls die Letzte.

In der letzten Runde führte ich komplett und machte hohes Tempo, David in meinem Windschatten. 500m vorm Ziel sprintete ich und zog David so seinen Spurt an. Zu meinem Entsetzen flog ihm die Kette runter und alles Bemühen schien umsonst. Unter Fluchen flog die Kette wieder drauf, David fuhr den Sprint von hinten und gewann mit knappem Vorsprung doch noch, eine bemerkenswerte Leistung, wie ich finde. Da ich vor der Ziellinie mitfieberte, euphorisch jubelte und mich mit David freute, vergaß ich meinen eigenen Sprint und wurde nur Sechster. Allerdings wurden alle Ziele erreicht, wir sind zusammen aufgestiegen und freuen uns nun mindestens 1,5 Jahre lang auf die schwereren Rennen;)

Max Göke

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