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Bike-Night Daun 2011

10.09.2011: Drei RSCler am Start beim 4. Lauf des Rheinland-MTB-Cups

Nachdem ich morgens seit acht Uhr einen überfachlichen Lehrgang des Sportbundes für meinen Trainerschein besucht hatte, ging es nach Lehrgangsende schnell heim. Alle bereits gepackten Sachen wurden ins Auto verladen, Felix noch schnell eingesammelt und ab gings nach Daun zum City Night Sprint. Das Rennen zeichnet sich durch eine ganz besondere Atmosphäre aus: in der Abenddämmerung geht es über einen Stadtkurs der mit verschiedenen Rampen gespickt ist und durch ein Parkhaus führt.11daun1 Am Streckenrand sind jedes Jahr viele Zuschauer zu finden, welche die Fahrer anfeuern und so für ein tolles Ambiente sorgen. Als wir dann in Daun angekommen waren, trafen wir auch schnell auf Leonard. Sein Start war für 20 Uhr angesetzt und so setzte er sich eine knappe halbe Stunde vorher auf die Rolle um sich warm zufahren. Als er dann kurz vor acht Richtung Startlinie rollte, hieß es plötzlich, dass der Start um 40 Minuten verschoben wird. Also wieder warm einpacken und noch etwas durch die Gegend rollen.

Als der Startschuss um 20:40 Uhr dann endlich fiel, erwischte Leonard leider einen schlechten Start und ging als letzter der U17 Hobby ins Rennen. So musste er sich durch das ganze Feld kämpfen, was sich auf dem teilweise sehr engen Kurs recht schwierig gestaltete. Doch Runde für Runde machte er Plätze gut und konnte den Abstand zur Spitze verkürzen. In vier von insgesamt sieben Runde fuhr er dabei die schnellste Zeit seiner Klasse. In der letzten Runde hatte er es geschafft, den Führenden einzuholen und fuhr am letzten Berg an ihm vorbei, doch sein Kontrahent konterte und so landete Leonard mit nur einer Sekunde Rückstand auf den Sieger auf dem zweiten Platz. Völlig erschöpft und verausgabt legte er sich im Ziel erstmal neben sein Rad. Nachdem er sich etwas erholt hatte und der Ärger über den nur knapp verpassten Sieg verflogen war, konnte er sich auch über seinen starken zweiten Platz freuen. Immerhin hatte er mir vor dem Rennen sein Ziel verraten: „Platz zwei wär schon richtig gut!“ Na also: Punktlandung.

Nach Leos Zieleinlauf gingen auch Felix und ich in unsere Rennvorbereitung. Aufgrund des schnellen Rennens und der starken Belastung hatten wir uns dazu entschieden das Warmfahrprogramm auf der Rolle abzuspulen. Anschließend noch ein wenig Rumgerolle auf der Straße, ein paar Sprints und dann ging es kurz vor zehn in die Startaufstellung. 11daun2Da es bereits wenige Meter nach dem Start zwischen Strohballen über eine recht schmale Holzrampe und anschließend über mehrere Treppenstufen runter und wieder hoch auf eine weitere Rampe ging, gab es für den Start nur zwei Option: entweder Vollgas und mit den Ersten über die Hindernisse oder zurückhalten und hinten einreihen. Ich erwischte einen guten Start und so konnte ich auf dem dritten Platz liegend über die Hindernisse fahren. Diesen Platz konnte ich über die gesamte erste Runde und eine weitere halbe Runde halten, doch dann kamen einige starke Fahrer von hinten an mir vorbei. Ich fand jedoch schnell meinen Rhythmus und konnte recht konstante Rundenzeiten abspulen und fand mich gut mit dem Kurs zurecht. Im letzten Drittel des Rennens hätte mich jedoch fast eine der Holzrampen vom Rad geholt (gefühlt war es relativ knapp und auch die Zuschauerreaktion lässt darauf schließen, dass nicht viel gefehlt hat!), doch irgendwie schaffte ich es doch auf dem Rad zu bleiben. Auch im Parkhaus hatte ich anschließend Probleme, da mir in einer Kurve beide Räder gleichzeitig weg gingen, glücklicherweise fanden sie dann doch wieder schnell Grip und so konnte es weiter in die letzten Runden gehen.

Apropos Runden: In Daun ist es leider nicht möglich die verbleibende Rundenzahl anzuzeigen oder die letzte Runde einzuläuten. Da ich mir mit meinen beiden Mitfahrern aus der U19 und U23 unsicher war ob wir nur fertig sind oder nicht, fuhren wir zur Sicherheit noch eine weitere Runde, das Rennen war jedoch schon beendet. So kam ich auf einem zufriedenstellenden siebten Platz ins Ziel, Felix schaffte es auf den vierten Platz. Im Anschluss an das Rennen gab es dann noch ein wohlverdiente Pizza und nachdem alles wieder im Auto verstaut war ging es kurz vor Mitternacht wieder Richtung Heimat.

Lukas Geisbüsch

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