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Wappen von Pulheim 2011

04.09.2011: Erstes Straßenrennen nach längerer Rennpause

Das letzte von mir gefahrene C-Klasse-Rennen in Göllheim fiel auf in den Mai diesen Jahres. Seitdem hat sich keine richtige Möglichkeit geboten, da meist attraktive Parallelveranstaltungen bei mir den Vorzug erhielten. Direkt nach der Alpentour hatte ich zwar beim „Großen Silber-Pils-Preis“ in Bellheim gemeldet, verzichtete aber angesichts sinnflutartiger Regenfälle den ganzen Tag über auf die 200 km Anfahrt in die Pfalz. Anfang September war ich dann für das „Wappen von Pulheim“ gemeldet. Im Vorfeld schwankte ich auch hier, sollte die Form reichen? Schließlich war ich nach der Alpentour kaum gefahren. Da es aber eine der letzten Möglichkeiten in diesem Jahr sein würde, entschloss ich mich trotzdem zum Start. Auf dem Hinweg regnete es kurz. Die Straße trocknete nur langsam wieder ab. Bis mindestens zur Hälfte des Rennens waren noch große Teile der Strecke nass. Daher schwante mir nichts Gutes. Ohnehin kein begnadeter „Feldfahrer“, würde ich mich im Regen noch mehr zurückhalten. Die Strecke kam mir dabei aber sehr gelegen: Ein weitgehend flacher 6,1 km Rundkurs (10x zu befahren) mit 4 Kurven, welche alle recht gut zu fahren waren. Es sei vorweg genommen, dass ich während des gesamten Rennens damit keine Probleme bekommen sollte. Vom Start weg versuchten immer wieder Fahrer in eine Ausreißergruppe zu kommen. Mehr als 200 m, oder gar außer Sichtweite, kam allerdings niemand weg. In der Zielkurve der ersten Runde stürzten etwa in der Mitte des Feldes 3 Fahrer, ich kam aber gut vorbei. 11pulheim1Gleiches Schema in Runde 2: Diesmal gab es zusätzlich einen Prämiensprint, weswegen gerade vorne etwas schneller gefahren wurde. Die Folge: Diesmal lagen ca. 10 Fahrer in der Zielkurve auf dem Asphalt und ich kam schon schwerer vorbei.

Kurz vor Ende der 3. Runde fuhr ein Rettungswagen vor uns auf die Strecke, scheinbar waren auch im parallel laufenden Seniorenrennen Fahrer gestürzt. Jetzt schien wohl jeder begriffen zu haben, dass heute Vorsicht angesagt war und so passierte auch bis zum Ende des Rennens nichts mehr. Ich dachte nur von Runde zu Runde, fühlte mich aber gut und hatte eigentlich keine Probleme den Anschluss zu halten (Allerdings war es wohl auch eher ein Bummelrennen, in dem kaum Fahrer an die Grenze mussten). Nur die leichte Zielsteigung, die in jeder Runde im Vollsprint gefahren wurde, zog sich manchmal schon unendlich lang. Mindestens bis 2/3 des Rennens dachte ich nur ans Ankommen im Hauptfeld, schließlich war mir dies 2011 noch nicht gelungen. Nach 40 km war ich mir dessen annähernd sicher und orientierte mich weiter nach vorne. Da alle Angriffe der anderen Fahrer schnell verpufften, schien dies aber keine Option. Erstaunlicherweise schaffte es in der letzten Runde eine 4-köpfige Gruppe sich abzusetzen und rettete knapp 20 Sekunden ins Ziel. Toll wenn solche aktive Fahrweise belohnt wird. Ich war auch absolut zufrieden, im Hauptfeld anzukommen, auch wenn mir klar war, dass dies wohl eher ein ruhigeres Rennen war und es anderswo deutlich schwieriger werden würde. Trotzdem stand unterm Strich ein 43er Schnitt und den bin ich auch noch nicht oft gefahren.

10 x 6,1 km = 61 km; Siegerzeit 1:23:33 h

1. Lars van Hove, RSC „le loup“ Köln-Rath

2. Oliver Laudenberg, MTB RheinBerg

3. Bastian Ziemann, RSC Betzdorf …

Feld: Martin Reis, RSC “Eifelland” Mayen

Martin Reis

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