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Straßenrennen Rülzheim 2011

26.08.2011 - Erfahrungsbericht vom „Erste-Schritt-Rennen“ in Rülzheim

Als wir um 9.30 Uhr im Auto nach Rülzheim saßen, unterhielt ich mich mit Julius Molinski ein wenig über das Rennen. Wir kamen um ca. 11 Uhr auf dem Parkplatz für die Rennteilnehmer an. Zusammen mit Julius zog ich mich um und wir fuhren die Strecke ab. Das fand ich sehr gut, denn so wusste ich, wie diese aufgebaut und zu fahren war. Nun fuhr sich Julius auf der Rolle warm, gab mir ein paar Tipps zum Rollenfahren und zeigte mir Dehnübungen.

Wir fuhren zum Start, Julius musste sich in die dritte Reihe stellen. Sein Vater erzählte, dass die ersten Plätze am begehrtesten sind. Nach dessen Rennen fand ich, dass Julius gut gefahren war. Ich sah mir das Rennen genau an, um zu sehen, wie man in der U-15-Klasse fährt und was auf mich zukommt. Nun holten wir meine Startnummer und fuhren zum Auto. Auf dem Parkplatz fuhr sich Julius dann aus. Jetzt setzten wir mein Rad auf die Rolle und Julius gab mir Anweisungen. 11ruelzheim1Es gefiel mir, auf der Rolle zu fahren. Endlich war es Zeit, zum Start zu kommen. Ich war ein wenig enttäuscht, dass wir nur drei Jungen waren, die hinter dem Zielstrich warteten. Als nun der Start kam, konnte ich mich mit einem Fuß nicht direkt einklicken, hatte dies aber schnell gelöst. Nach 60 Metern hatte ich wieder das Hinterrad gefangen, aber das Tempo war mir für die 4 km einfach zu lahm. Ich sprintete vor und hatte die beiden anderen weit hinter mir gelassen, als es auf die zweite Runde zuging. Ich gab nochmal Gas und fuhr weiter, der Rest immer noch hinter mir. Nun fuhr ich in den Schlusssprint am Oberlenker, da ich das Rad so wegen der nassen Straße besser unter Kontrolle hatte. Ich gewann den Sprint und damit mein erstes Rennen.

Eine Runde fuhr ich mich noch aus, ehe ich nach oben klettern musste, um meinen Siegerpokal zu empfangen. Ich würde sagen, alles in allem war mein erstes Rennen ganz ok, bis auf den Start. Üben, üben, üben. Denn nur so kommt man weiter. Wie Aaron zum Radfahren kam Vom Rad an sich war ich schon länger fasziniert. Für das Rennrad interessiere ich mich aber erst seit vier Jahren. Ein paar Freunde meines Vaters fuhren ebenfalls Rennrad, so bin ich auf den Gedanken gekommen, ebenfalls dieser Sportart nachzugehen. Seit Anfang dieser Saison fahre ich nun selber. Mich begeistert dabei die Herausforderung der Fahrtechnik. Ich liebe das Gefühl, mitten durch die Natur zu fahren und sie auf diese Weise von den Straßen aus zu „erfahren“. Die Gemeinschaft derer, die die gleiche Leidenschaft wie ich haben, ist groß. Das ist schön, da man sich so austauschen und neue Kontakte knüpfen kann. Der Radsport ist sehr abwechslungsreich, das eröffnet einem immer mehr Perspektiven, was mich motiviert. Die Technik hat mich früh interessiert und zieht mich auch heute noch in ihren Bann. Was mich aber am allermeisten begeistert, ist die Kraft, mit der man sich selbst vorwärtsbewegt, dass man bis an seine Grenze geht, um diese zu erweitern und der feste Wille zur Höchstleistung.

Aaron de la Haye

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